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Verkauf auf Kredit: Was ist das?

Blog | Verschiedenes

Seitdem Online-Geschäfte im letzten Jahrzehnt einen grossen Aufschwung erfahren haben, wird der Ausdruck "Verkauf auf Kredit" immer häufiger genutzt. Was aber ist denn ein solcher Verkauf auf Kredit? Welche Vorteile haben die Kunden und welche Konsequenzen gibt es für die Unternehmen? Wir haben die Erklärungen.

Bezahlen, sobald Ware erhalten

Das Funktionsprinzips eines Verkaufs auf Kredit ist es, eine Ware zu bestellen, ohne sie im Voraus zu bezahlen. Man spricht darum von einem Verkauf auf Kredit, denn der Verkäufer gibt dem Kunden sozusagen einen Kredit: Er sendet die Ware, ohne dass er dafür bezahlt wurde. Normalerweise wird dabei die Rechnung gleichzeitig mit der Ware versendet und muss innerhalb einer gewissen Frist bezahlt werden.

Man muss auch betonen, dass ein Verkauf auf Kredit nicht nur Güter bzw. Waren betrifft: Auch eine Dienstleistung kann auf Kredit geleistet werden. Dies ist der Fall, wenn bspw. ein Bauunternehmen Reparaturen ausführt und es dem Kunden erlaubt, erst zu bezahlen wenn die Reparaturen ausgeführt wurden.

Welche Zahlungsfrist

Die Zahlungsfrist hängt für den Kunden von mehreren Faktoren ab. Sie beträgt normalerweise zwischen 15 und 90 Tagen. Vor allem ist es wichtig, zu wissen, welchem Kundentyp der Kunde angehört:

  • Privatkunden haben das Recht auf eine Frist von maximal 15 oder 30 Tagen.
  • Kunden, die hingegen Unternehmen sind (die Güter bei anderen Unternehmen kaufen), profitieren normalerweise von grosszügigeren Zahlungsfristen: 30, 60 oder 90 Tage.

Vorteile von Seiten der Kunden

Für die Kundschaft hat Kauf “auf Kredit” den Vorteil, dass sie sich nicht sofort um die Zahlung zu kümmern braucht, welche einige Tage bzw. Wochen nach Erhalt der Waren erfolgen kann. Ausserdem bietet der Kauf “auf Kredit” den Kunden eine Sicherheit: Wenn einem die Ware nicht gefällt, kann man sie zurückschicken, ohne mit dem Unternehmen eine Rückerstattung aushandeln zu müssen.

Herausforderung für die Verkäufer

Für die Verkäufer bietet diese Vorgehensweise ein Risiko: Dasjenige, dass der Kunde die gelieferte Ware oder den ausgeführten Dienst nicht bezahlt. Man spricht dabei von Geschäftsrisiko. Wenn die Kunden Unternehmen sind, gibt es eine Möglichkeit, sich – zumindest teilweise – gegen das Risiko abzusichern (Siehe beispielsweise die Webseite von Business-Factoring, die sich mit Verkauf auf Kredit befasst). Wenn die Kunden Privatpersonen sind, gibt es immer noch die Möglichkeit von Mahnungssendungen und der Eröffnung von Betreibungen, doch dies bleibt ein heikles Thema. In jedem Fall ist ein Verkauf auf Kredit für die Kunden sehr praktisch, doch er beinhaltet Hürden für die Verkäufer.

Einige Alternativen

Für Unternehmen, die ihren Kunden alternative Zahlungsmöglichkeiten anbieten möchten, doch vor einem Verkauf auf Kredit zurückschicken, gibt es zum Glück verschiedene Alternativen, beispielsweise:

  • Kreditkarten: Die Möglichkeit, dass der Kunde mit einer Kreditkarte bezahlen kann, ähnelt einem Kreditverkauf: Der Kunde erhält die Ware und bezahlt erst, wenn er die Kreditkartenrechnung erhält. Für den Verkäufer bedeutet dies, dass das Risiko eines Zahlungsausfalles auf den Anbieter der Kreditkarte übertragen wird. Doch auch der Verkäufer verliert bei dieser Methode etwas, denn für jede mit einer Kreditkarte ausgeführten Zahlung wird für ihn eine Gebühr fällig.
  • Bezahlung bei Erhalt der Ware (Nachnahme): Bei dieser Lösung besteht eine Partnerschaft mit der Post. Der Kunde bezahlt seine Ware direkt beim Postbeamten, der ihm das Paket übergibt (am Schalter oder zu Hause). Dieser Service ist aber nicht gratis, wobei der Zuschlag zu Lasten des Kunden, nicht des Verkäufers, geht.

Artikel verfasst vom Team der Firma Multicrédit www.multicredit.ch