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Kredit abgelehnt: Was tun?

Blog | Gutschrift

Ihre Kreditanfrage wurde abgelehnt. Welche möglichen Gründe gibt es dafür, können oder sollten Sie eine neue Anfrage stellen und welche möglichen Alternativen gibt es? Wir haben die Erklärungen!

Die Gründe für eine Ablehnung

Es gibt zahlreiche Gründe, die eine Ablehnung der Kreditanfrage rechtfertigen. Normalerweise stehen diese entweder mit der Finanzlage oder der Zahlungsvergangenheit des Kunden in Verbindung. Die Hauptgründe für die Verweigerung eines Kredits sind genauer gesagt:

  • Ungenügendes Budget: Das Gesetz (UWG) besagt klar, dass der Erhalt eines Kredites untersagt wird, wenn er die Überschuldung des Konsumenten bewirken kann. Die Finanzinstitutionen, welche Darlehen anbieten, sind also dazu verpflichtet, das Budget des Antragstellers zu kontrollieren. Wenn seine Finanzen nicht ausreichen, um einen Budgetüberschuss zur Rückerstattung vorzuweisen, wird das Darlehen nicht gewährt.
  • Negative Zahlungsvergangenheit: Die Banken kontrollieren die Zahlungsvergangenheit ihrer Kunden. Insbesondere die Kreditvergangenheit jedes Antragstellers wird bei einer Schweizer Zentralstelle, der ZEK, registriert. Bevor man einen Kredit bewilligt, muss bei dieser Zentrale zuerst eine Bestätigung eingeholt werden. Ein negativer ZEK-Eintrag bewirkt normalerweise die Ablehnung der Anfrage.
  • Betreibungen: Personen, welche in finanziellen Schwierigkeiten sind, können ebenfalls keinen Kredit erhalten. Bei Betreibungen ist es unmöglich, einen Kredit bei einem Finanzunternehmen zu erhalten.
  • Arbeitsbewilligung: In der Schweiz arbeitende Ausländer müssen beim gleichen Arbeitgeber seit einer gewissen Zeit angestellt sein: 3 Monate bei der C-Bewilligung, 6 Monate bei der B-Bewilligung und 3 bis 4 Jahre bei der G-Bewilligung (Grenzgänger). Personen, welche eine L-Bewilligung haben, können normalerweise kein Darlehen erhalten.
  • Einkommen: Um einen Kredit zu erhalten ist es notwendig, seit mindestens 3 Monaten in der Schweiz Lohnempfänger oder seit mindestens 2 Jahren selbststädig zu sein.

Mindestens 3 bis 6 Monate warten

Wie schon bereits erwähnt, wird jede Anfrage normalerweise bei der ZEK registriert. Eine Person, welche zahlreiche Anfragen bei verschiedenen Unternehmen stellt, wird sehr schnell blockiert werden. Das beste Vorgehen ist es, die Zahl der gleichzeitig gemachten Anfragen zu begrenzen. Bei einer Ablehnung sind die Chancen, einen Kredit bei einem anderen Unternehmen zu erhalten, praktisch null und eine Anfrage zurückzuziehen kann sogar das Dossier benachteiligen. Aus diesem Grund sollten Sie mindestens 3 Monate, besser noch 6 Monate, warten, bevor Sie eine weitere Anfrage stellen.

Für die nächste Anfrage ist es das Beste, eine Verbesserung seines Dossiers vorlegen zu können: Verringerung der Ausgaben (Versicherungen, Miete), Einkommenserhöhung (Lohn, Lohn der/des Ehegatten/gattin) oder auch die Verbesserung der Zahlungsvergangenheit (aktueller Kredit regelmässig bezahlt). Im Zweifelsfall ist es nützlich, sich an einen Kreditvermittler zu wenden, beispielsweise kreditaufnehmen.ch. Ein Spezialist ermöglicht es Ihnen, Ihre Situation offen zu legen und wird Sie entsprechend beraten.

Die Alternativen zum Kredit

Falls es unmöglich ist, einen Kredit zu erhalten und wenn dieser darauf abzielt, ein Finanzproblem zu lösen, sollten Sie wissen, dass es Alternativen gibt. Bei finanziellen Schwierigkeiten ist der Kredit nur selten die Lösung und Anfragen werden von seriösen Institutionen selten angenommen.

Die Alternative besteht darin, sich an ein Unternehmen zu wenden, welches Hilfe bei Schulden anbietet. Dieses bietet eine Hilfe zur Erstellung eines Budgets an und verhandelt an Ihrer Stelle Ihre Schulden, um beispielsweise eine Senkung der Zinsen oder zusätzliche Zahlungsfristen zu bewirken. Ein erstes kostenloses Beratungsgespräch ist normalerweise möglich, um einen besseren Überblick über die angebotenen Dienstleistungen und Offerten zu erhalten.

Artikel verfasst vom Team der Firma Multicredit