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Photovoltaik und Ihre Kosten: Lohnt sich eine Solaranlage?

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Im Zeitalter steigen ständig die Energiepreise, bedrohlich anmutender Berichte zum Weltklima und einem wachsenden "Hype" um erneuerbare Energien stellen sich viele Menschen auch in der Schweiz die Frage, ob sich Photovoltaik für den durchschnittlichen Konsumenten lohnen kann. Wie hoch sind die Kosten dieser alternativen Energiequelle und kann man davon wirklich profitieren? Wir haben die Finanzanalyse für Sie gemacht.

Zur Klärung: Was ist Photovoltaik?

Solarenergie, Photovoltaik, Solarstrom, Solarthermie, … Viele ähnliche Begriffe, doch nur wenige kennen den Unterschied. Photovoltaik bezeichnet die Gewinnung von Strom durch das natürliche Sonnenlicht und unterscheidet sich von Solarthermie dadurch, dass letztere durch das Sonnenlicht Wärme erzeugt, aber keinen Strom – beide sind aber Formen von Solarenergie.

Wer also Photovoltaik nutzen möchte, muss das Sonnenlicht irgendwie “einfangen”, um Strom zu erzeugen. Dies geschieht über Solarmodule, umgangssprachlich auch häufig “Solarpanels” genannt. Jedes Panel enthält mehrere Solarzellen, in denen sich der sog. photoelektrische Effekt abspielt: Ein Elektron wird mit Hilfe eines Photons (eines Lichtteilchens) gelöst und entlang eines elektrischen Feldes im Inneren der Zelle in eine Richtung bewegt. Das Phänomen eines Elektronenflusses in eine Richtung kennen wir unter einem einfachen Namen: Strom.

Photovoltaik in Ihrem Haus: Kostenpunkte

Möchten Sie eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach installieren, um grünen Strom an das Netz zu verkaufen und weniger teuren Strom beziehen zu müssen? Eine solche Massnahme ist natürlich mit mehr oder weniger hohen Kosten verbunden, kann sich aber im Laufe der Zeit amortisieren und sogar gewinnbringend sein. Photovoltaik für Privatpersonen kann also als eine echte Investition betrachtet werden, die zusätzlich noch die Umwelt schont.

Folgende ungefähre Kosten entstehen durch den Kauf und die Installation einer Anlage von 8-10 Kilowatt Peak (Leistung) auf einem durchschnittlichen Schweizer Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 4500 kWh / Jahr:

  • Panels: 7.200 – 9.000 CHF
  • Wechselrichter: 3.400 – 4.250 CHF
  • Steuerung: 2.000 – 2.500 CHF (mindestens)
  • Montagesystem und Kleinteile: 1.800 – 2.250 CHF
  • Einbau durch Fachbetrieb: 5.600 – 7.000 CHF
  • Totale Kosten: 20.000 – 25.000 CHF

Ein grosser Nachteil hat eine Photovoltaikanlage: Sie produziert nur Strom, wenn die Sonne scheint. Wenn Sie also einen Teil des Stromes für den eigenen Verbrauch nutzen möchten, empfiehlt sich die Anschaffung eines Stromspeichers für 10’000 – 13’000 CHF. Dieses Gerät ist im weitesten Sinn eine Batterie, die den produzierten Strom speichert – So haben Sie auch dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint. Diese Investition kann lohnenswert sein, da Sie dadurch mehr produzierten Strom selber nutzen können und weniger bis gar keinen Strom teuer kaufen müssen.

Die gute Nachricht ist, dass der Bund die Einrichtung von Photovoltaik subventioniert. Die Förderung einer solchen Anlage beträgt etwa 4.120 – 4.800 CHF. Mit dieser Subvention sinkt der Preis der Anlage natürlich und kostet im Total ungefähr 15’880 – 20’200 CHF (ohne Stromspeicher).

Lohnen sich diese Kosten überhaupt?

Wer erfährt, dass er für private Photovoltaik schnell an die 20’000 CHF ausgeben muss, schluckt jetzt vielleicht schwer. Experten schätzen aber, dass sich die im Beispiel genannte Photovoltaikanlage innerhalb von 10-15 Jahren amortisiert hat. Wie lange es dauert, bis die Anlage Gewinn abwirft und in welchem Mass hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Grösse der Anlage: Je grösser, desto wirtschaftlicher ist das Projekt
  • Standort: Je sonnenintensiver der Standort ist, desto mehr Strom produziert die Anlage
  • Nutzung: Mehr Eigenverbrauch bedeutet weniger gekaufter Strom – dies spart Geld über Zeit
  • Einspeisevergütung: Je mehr Strom Sie an das Netz “verkaufen” und je mehr Sie pro Kilowattstunde erhalten (abhängig von der Gemeinde), desto mehr Gewinn macht die Anlage.

Ohne Stromspeicher produzieren die meisten Anlagen etwa 70% überschüssigen Strom, der in das Netz gegen Geld eingespeist werden kann. Pro Kilowattstunde kann man durchschnittlich 9-10 Rappen, in manchen Gemeinden sogar bis zu 25 Rappen erhalten. Dies scheint lukrativ, doch muss man bedenken, dass so weniger Strom für den Eigenverbrauch genutzt werden kann. Wenn die Anlage keinen Strom produziert, muss Strom vom Netz genutzt werden, was wiederum die Kosten erhöht. Wer mehr Strom nutzen will, muss sich aber einen Stromspeicher anschaffen, der selbst Kosten verursacht. Es gilt dabei, die Vor-und Nachteile der privaten Energiestrategie genau abzuwägen.

Photovoltaik finanzieren? Ein Kredit kann Kosten decken

Eine eigene Solaranlage zu betreiben ist ein aufregendes Projekt. Ausserdem steigen die Energiepreise jedes Jahr, was für die Nutzung alternativer Energiequellen spricht. Trotzdem sind die Anschaffungskosten wie dargestellt relativ hoch. Ein Konsumkredit ist eine mögliche Lösung, um schnell an die nötige Liquidität für Photovoltaik zu kommen – und belastet Ihr monatliches Budget nur wenig. Zum Beispiel: Ein Kredit für Photovoltaik von Experten wie Multicrédit über 20’000 CHF auf 84 Monate zu einem Zinssatz von 7.9% kostet monatlich nur 308 CHF. Einen Kredit in die eigene Photovoltaikanlage zu investieren kann sich lohnen – besonders mit der Hilfe eines professionellen Kreditvermittlers.

Artikel verfasst vom Team der Firma Multicrédit.