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Lombardkredit: Was ist das?

Blog | Gutschrift

Der Lombardkredit ist eine spezielle Darlehensform, die von Investoren sehr geschätzt wird. Durch einen solchen Kredit können häufig hohe Summen zu einem sehr niedrigen Zinssatz erhalten werden. Wie funktioniert diese Lösung genau und für wen ist sie sinnvoll? Wir haben die Erklärungen für Sie.

Worum handelt es sich?

Ein Lombardkredit funktioniert durch eine Verpfändung von Wertpapieren, beispielsweise Aktien, Obligationen, Teile von Anlagefonds und andere Titel. Ein Lombardkredit eignet sich also für Personen, die über solche Wertpapiere verfügen. Die Verpfändung der Papiere stellt für den Kreditgeber (die Bank) eine Sicherheit dar: Falls der Kreditnehmer die Zinsen nicht begleicht, kann die Bank die verpfändeten Papiere verkaufen und sich so selbst auszahlen.

Kredithöhe

Die Höhe der geliehenen Summe hängt direkt vom Wert der verpfändbaren Sicherheiten ab. Theoretisch ermöglicht eine Verpfändung von 500’000 CHF in Titeln einen Kredit von 500’000 CHF in bar. In der Praxis muss man aber die mögliche Marktfluktuation beachten. Die Bank wird also im Bezug auf den Wert der Papiere immer eine Sicherheitsmarge einberechnen, deren Höhe vom aktuellen Marktzustand abhängt.

Die maximal durch den Lombardkredit erhältliche Summe hängt also vom Wert der Sicherheiten und der einberechneten Sicherheitsmarge ab. Es ist für den Kreditnehmer aber auch möglich, nur einen Teil des maximal erhältlichen Betrags zu nutzen. Man unterscheidet in diesem Fall die maximale Kredithöhe (maximaler Belehnungssatz) von der tatsächlich beanspruchten Kreditsumme.

Dauer

Ein Lombardkredit muss nicht innerhalb einer gewissen Frist zurückgezahlt werden, wie es bei einem Konsumkredit der Fall ist. Solange die Bank über die hinterlegten Sicherheiten verfügt, kann der Kreditnehmer die gewährte Kreditsumme ohne Rückzahlung gebrauchen. Es gibt bei dieser Kreditform also keine “Maximaldauer”. Doch Achtung: Der Kreditnehmer bezahlt auf den gebrauchten Kredit Zinsen.

Zinsen

Der Zinssatz ist bei einem Lombardkredit viel niedriger als bei einem Konsumkredit, da die Bank durch das Pfand eine Sicherheit hat. Es ist hingegen schwierig, einen durchschnittlichen Zinssatz anzugeben, da dieser von einem Anbieter zum anderen stark schwanken kann. Man muss ausserdem betonen, dass die Zinsen nicht auf die maximal erhältliche Kreditsumme, sondern auf den tatsächlich gebrauchten Kredit berechnet werden.

Für wen eignet sich diese Lösung?

Der Lombardkredit wendet sich an alle Personen, die über Geldmittel oder Wertpapiere verfügen und gegen diese Wertgegenstände Geld erhalten möchten, ohne sie verkaufen zu müssen. Diese Lösung ermöglicht es:

  • Flüssige Mittel zu erhalten, ohne die Papiere verkaufen zu müssen
  • Einfachen und schnellen Zugang zu Finanzmitteln zu erhalten
  • Höhere Summen als durch einen klassischen Konsumkredit zu bekommen
  • Von relativ niedrigen Zinskosten zu profitieren

Wer bietet diese Lösungen an?

Im Gegensatz zum Konsumkredit, der bei einer Kreditagentur wie Multicrédit erhalten werden kann, muss der Lombardkredit direkt bei der Bank angefragt werden.

Artikel verfasst vom Team der Firma Multicrédit