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Darlehen und Steuern: Durch Abziehen von Zinsen sparen

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Viele Kreditnehmer wissen eigentlich, dass sie ihre auf Darlehen gezahlte Zinsen jedes Jahr von der Steuererklärung abziehen können. Häufig geht dies jedoch vergessen. Dabei lässt sich mit dieser einfachen Methode durchaus Geld sparen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Steuervorteil als Kreditnehmer nutzen und klären die wichtigsten Fragen zum Thema.

Von welchen Steuern kann ich was abziehen?

In der Schweiz erheben der Bund, die Kantone und die Gemeinden je separat Steuern, wobei der Bund das Einkommen, die Kantone und Gemeinden hingegen das Einkommen und das Vermögen besteuern. Als Privatpersonen können Sie gewisse Ausgaben angeben, die Ihr Einkommen im Jahr verkleinerten, weshalb Sie auf diese Ausgaben keine Steuern zahlen müssen. Die für Darlehen gezahlten Zinsen gehören zu diesen Ausgaben, weshalb für Kredite überwiesene Beträge also bei Bund und Kantonen steuerfrei sind! Anders gesagt verringert sich Ihr steuerpflichtiges Einkommen um die gezahlten Zinsen.

Achtung: Als Inhaber eines Konsumkredites überweisen Sie der Kreditbank jeden Monat einen Betrag. Dieser enthält aber nicht nur die Zinsen, sondern auch einen Teil der Rückerstattung Ihres Darlehens. Nur die Zinsen ermöglichen eine Steuererleichterung, die Rückzahlung hingegen nicht.

Welche Zinsen kann ich abziehen?

Eigentlich sind alle Ihre zinspflichtigen Darlehen, die Sie als Privatpersonen aufgenommen haben, von Ihren Steuern abziehbar. Dies betrifft also Ausgaben für Privat- bzw. Konsumkredite, Hypotheken, Darlehen von privaten Dritten und sogar Kreditkarten. Wenn Sie einer Privatperson (bspw. Freunden oder Verwandten) im Steuerjahr Zinsen für geliehenes Geld gezahlt haben, sollten Sie die Person um eine genaue Deklaration der gezahlten Zinsen bitten, damit diese abzugsfähig sind. Achtung: Ein Leasing gilt nicht als Kredit und die darauf gezahlten Zinsen können nicht vom Einkommen abgezogen werden.

Wie kann ich meine Zinsen deklarieren?

Die Steuererklärung muss jedes Jahr in der gesamten Schweiz bis am 31. März abgeschickt werden. Anfang Jahr erhalten Sie von Ihrem Kreditgeber eine Deklaration Ihrer im Laufe des Jahres gezahlten Zinsen. Dieses Dokument erfüllt zwei Funktionen: Erstens gibt es Auskunft über Ihre gezahlten Zinsen und zweitens gilt es gegenüber der Steuerbehörde als Beweis für den Abzug. Tragen Sie die gezahlten Zinsen einfach auf der Steuererklärung in das vorgesehene Feld bei Bund und Kanton ein und legen Sie der Erklärung das Dokument des Kreditgebers als Beleg bei. Schon haben Sie von der Steuererleichterung für Kreditnehmer profitiert!

Wie viel kann ich sparen?

Das Sparpotential von Darlehen hängt natürlich in erster Linie von der Höhe der gezahlten Zinsen ab, die wiederum vom Leihbetrag, der Laufzeit und dem Zinssatz abhängen. Ausserdem flukturieren die Ersparnisse auch nach der Höhe Ihres Einkommens und Ihrem Wohnkanton: Wer bspw. im Kanton Bern 30’000 CHF pro Jahr verdient bezahlt 5.6%, wer hingegen 100’000 CHF pro Jahr verdient bezahlt 17.5% Einkommenssteuer. Als Beispielwert kann davon ausgegangen werden, dass ein Darlehen von 25’000 CHF auf 36 Monate mit einem Zinssatz von 9.9% im ersten Jahr an die 1’800 CHF an Zinsen kostet. Die Person mit diesem Darlehen bezahlt bspw. 10% Einkommenssteuer in ihrem Kanton, kann also 180 CHF bei der kantonalen Steuer sparen. Man darf nicht vergessen, dass dieser Abzug auch beim Bund möglich ist, das Sparpotential ist also noch höher!

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