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Steuerabzüge und Kreditzinsen: Wie funktioniert es?

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Jedes Jahr vergessen zahlreiche Kreditnehmer, die Zinsen ihrer Privatkredite von ihren Steuern abzuziehen. Wie funktioniert dieser Steuerabzug und welche Dokumente muss man dafür verlangen? Wir haben die Antworten!

Erklärungen

Bei der Unterzeichnung eines Privatkredites verpflichtet sich der Kreditnehmer dazu, dem Finanzunternehmen jeden Monat einen fixen Betrag zu überweisen, welcher von der geliehenen Summe, von der Vertragsdauer und vom Kreditzinssatz abhängt. Dieser Betrag besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen:

  • Aus der Rückzahlung des Kredites.
  • Aus den Zinsen

Obwohl die Aufgliederung nicht auf der Rechnung angegeben wird, ist sie wichtig, denn die im Laufe des Jahres gezahlten Zinsen können vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden. In gewissen Fällen kann dieser Abzug eine erhebliche Verringerung der zu zahlenden Steuern bewirken.

Muss man sein Darlehen notwendigerweise angeben?

Rechtlich gesehen haben die Steuerzahler keine Verpflichtung, ihr Darlehen zu deklarieren. Es wird aber sehr empfohlen, dies trotzdem zu tun, denn diese Deklaration ermöglicht es, Steuern zu sparen!

Wie läuft es ab?

Normalerweise schickt das Finanzunternehmen, bei dem man das Darlehen erhalten hat, im Januar automatisch die Zinsbestätigung. Es reicht, diese Zinsen von der Steuererklärung abzuziehen und eine Kopie der Bestätigung für den Fiskus beizulegen. Falls die Bank die Bestätigung vergessen sollte, ist es trotzdem möglich, diese Bestätigung einzuholen, normalerweise ohne Gebühren.

Andere Abzüge

Juristisch gesehen ist es möglich, alle aufgrund einer Schuld gezahlten Zinsen von den Steuern abzuziehen. Dies beinhaltet unter anderem folgende Elemente:

  • Kreditkarten: Die Unternehmen, welche die Kreditkarten ausstellen, schicken normalerweise keinen Beleg. Es liegt also am Konsumenten, einen Beleg der bezahlten Zinsen während des laufenden Jahres zu verlangen.
  • Hypotheken
  • Fahrzeuge auf Kredit

Leasinggebühren

Obwohl das Leasing manchmal fälschlicherweise als eine Art Darlehen verstanden wird, muss man wissen, dass Leasinggebühren nicht von den Steuern abgezogen werden können. Für mehr Informationen über die Unterschiede zwischen Kredit und Leasing bietet Darlehenkredite.ch einen umfassenden Vergleich der beiden Angebote an.

Wie viel kann man sparen?

Die bezahlten Steuern unterliegen einer Skala, doch alles hängt am Ende von der Situation des Steuerzahlers ab. Als Beispiel: Ein Darlehen von 20’000 CHF auf 24 Monate kann während des ersten Steuerjahres mehr als 1’200 CHF an Zinsen kosten! Wenn man die 1’200 CHF von den Steuern abzieht und mit einem Steuersatz von 10% rechnet, bedeutet dies eine Ersparnis von 120 CHF!

Artikel verfasst vom Team der Firma Multicrédit – www.multicredit.ch