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Kredit und Scams: Achtung vor Betrug!

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Ob es sich um unangeforderte E-Mails oder um Nachrichten auf den sozialen Netzwerken handelt, Schwindel im Privatkreditbereich vom Typ "Scam" sind im Internet sehr präsent. Wie kann man sie erkennen und sich dagegen wappnen? Wir bieten Ihnen eine Analyse eines kürzlich erhaltenen Scams.

Was ist ein Scam?

Es handelt sich um einen weit verbreiteten Englischen Begriff, der “Schwindel” oder “Betrug” bedeutet. Das Prinzip ist, Privatpersonen E-Mails zu senden, um ihnen Geld abzuknöpfen. Ein Scam im Zusammenhang mit Konsumkrediten besteht also aus einer Nachricht, die ein Darlehen zu speziell günstigen Zinssätzen und für jede Summe verspricht. Am Ende wird von der Person, die auf die Nachricht antwortet, Gebühren verlangt (Dossier-, Kontoeröffnungs- oder jegliche andere Gebühr). Natürlich wird diese Person das versprochene Geld nie erhalten. Obwohl Scams meistens per E-Mail zirkulieren, sind auch zahlreiche Fälle in den sozialen Netzwerken bekannt.

Wie einen Betrug erkennen?

Normalerweise lässt sich diese Abzockerei einfach erkennen. Besonders die folgenden Zeichen sind verlässliche Warnsignale:

  • Rechtschreibung: Wenn die Nachricht zahlreiche Rechtschreibfehler enthält, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits um einen Scam.
  • Absenderadresse: Wenn der Absender der Nachricht eine Privatperson (und kein Unternehmen) mit einer privaten E-Mail-Adresse zu sein scheint und es nicht möglich ist, eine bekannte Firma mit ihm in Verbindung zu bringen, handelt es sich wahrscheinlich um einen Schwindel.
  • Angebotene Dienstleistungen: Wenn das Angebot “zu gut um wahr zu sein” scheint, hat die Sache höchstwahrscheinlich einen Haken. In der Schweiz sind Konsumkredite stark reglementiert. Darlehen bei Betreibungen sind bspw. nicht möglich. Auch Zinssätze unter 4% dürfen nicht angewendet werden.
  • Kontakt nur per E-Mail: Wenn die Nachricht weder eine Adresse noch eine Telefonnummer enthält, ist das Angebot noch suspekter.

Ein Beispiel für einen Scam

Nehmen wir beispielsweise einen kürzlich erhaltenen Scam, der als E-Mail mit dem folgenden Inhalt daherkam (inklusive Rechtschreibfehler, die wir hier rot gekennzeichnet haben):

Guten Tag, Ich wende mich an allen Privatpersonen die brauchen für Sie
das ich Geldkredit von 3000$ bis 9.500.000$ für allen Privatpersonen möglich ihn zurückzuzahlen mit einem Zinssatz von 2% Jahr und ein Frist von 1 bis 15 Jahre, nach gewählter Summe. Ich mache es in folgenden Bereichen: – Finanzierung – Immobilien-Darlehen –
Investition – Autokredit – Kredit Schuldenkonsolidierung –
Kreditablösung – Privatkredit – Sie sind registriert Wenn Sie Kredit brauchen, schreiben Sie mir bitte für mehr Informationen.
Kontaktieren Sie mich bitte per Mail : xxxxxxxxxx@gmail.com

Wenn man die Nachricht liest und die oben genannten Kriterien anwendet:

  • Orthographie: Die Nachricht beinhaltet zahlreiche Fehler im Bereich Rechtschreibung, Interpunktion und Gross-/Kleinschreibung.
  • Absenderadresse: Es handelt sich um eine Gmail-Adresse, welche von jedem erstellt werden kann. Diese steht also offensichtlich mit keinem Unternehmen in Verbindung.
  • Angebotene Dienstleistungen: Von einem Zinssatz von 2% abgesehen, bietet die Person ebenfalls Darlehen für “registrierte Personen” an, was sehr vage ist. Die Dauer von 1 bis 15 Jahren ist ausserdem nicht realistisch.
  • Kontakt: Nur eine Gmail-Adresse wird hier angegeben. Es gibt weder eine reale Adresse noch eine Telefonnummer.
  • Andere Indikatoren: Die Person bietet ein Darlehen in Dollar ($) und nicht in CHF an. Die sprachlichen Ausdrücke sind in einem sehr ungewöhnlichen Stil mit Begriffen, die in der Schweiz kaum verwendet werden. Man spricht in der Schweiz bspw. nicht von “Kredit Schuldenkonsolidierung”, sondern von Kreditablösung.

Wie erkennt man seriöse Angebote?

Wenn Sie Werbung erhalten oder über solche Angebote in sozialen Netzwerken stolpern, können Sie seriöse Angebote vor allem dadurch erkennen, dass eine existierende Firma hinter dem Angebot steht: Stellen Sie die Existenz einer Schweizer Website mit einer realen Kontaktadresse und Telefonnummer sicher. Wenn Sie eine solche Nachricht von einer Ihnen nahestehenden Person erhalten (per E-Mail oder über ein soziales Netzwerk), sollten Sie ebenfalls misstrauisch sein: Ihr Konto wurde vielleicht infiltriert und benutzt, um solche Scams zu verbreiten. Normalerweise kann man solchen Betrügereien einfach aus dem Weg gehen. Es ist auf jeden Fall das Beste, die Nachricht zu ignorieren.

Artikel verfasst vom Team bei Multicrédit – www.multicredit.ch