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Kredit: Wie bekomme ich den besten Zinssatz für einen Privatkredit?

Blog | Gutschrift

In der Schweiz sind es die Banken, die bei einem Darlehen darüber bestimmen, wie hoch der Zinssatz ist. Doch auch sie müssen sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Linien halten. Der Zins richtet sich also vor allem nach der Situation des Antragsstellers. Was kann man tun, um einen besseren Zinssatz zu erhalten? Wir haben 6 Tipps für Sie.

Welche Elemente beeinflussen den Zinssatz?

Der Zinssatz verhält sich direkt proportional zum Risiko. Eine Person, die sich in einer “heiklen” Situation befindet, wird von den Banken eher als Risiko eingestuft als ein Antragssteller, der genügend Mittel hat. Der Zinssatz ist also konkret gesagt von folgenden Punkten abhängig:

  • Von der Zahlungsvergangenheit des Kunden: Gab es bereits Vorfälle wie nicht geleistete Zahlungen? ZEK-Codes? Betreibungen? Hat der Kunde viele Kreditanfragen bei verschiedenen Banken gemacht?
  • Von der Bonität des Kunden: Wie viel Einkommen hat er und wie hoch sind seine Ausgaben? Seit wann arbeitet er bei seinem aktuellen Arbeitgeber? Ist er fest- oder temporärangestellt?

Egal wie hoch das Risiko eingeschätzt wird, der Bund hat festgelegt, dass ein Privatkredit zu maximal 10% Zinsen vergeben werden darf.

Welche aktuellen Zinssätze gibt es?

Die meisten Institute bieten Kredite zu Zinssätzen zwischen 5.9% und 9.9% an. Ausserdem muss man wissen, dass ein privates Darlehen nur selten unter 7.9% Zinsen vergeben wird. Die grosse Mehrheit der unterzeichneten Verträge werden über 8.9% oder mehr abgeschlossen. Kunden, die von Angeboten zu 6.9% oder weniger profitieren, bleiben selten.

Unsere Ratschläge

Wie erhält man nun einen besseren Zinssatz? Wir haben für Sie 6 Ratschläge zusammengestellt, damit Sie in der Zukunft Ihre Situation verbessern und die besten Kreditkonditionen erhalten können.

1. Das Einkommen der/des Ehepartners/in mitangeben

Obwohl es nicht obligatorisch ist, den Lohn seines Ehepartners mitanzugeben, ist es sehr emfpehlenswert, dies zu tun. Die Bank kann somit nicht nur mit einem einzigen Einkommen, sondern mit einem kummulierten Einkommen zur Budgetberechnung arbeiten, was die Bonität stark erhöht.

2. Jegliches zusätzliche Einkommen angeben

Zahlreiche Interessenten vergessen häufig, dass sie der Bank jegliches zusätzliche Einkommen angeben können. Jede Erhöhung des Budgets vermindert das Risiko einer Ablehnung und somit auch den Zinssatz. Die folgenden Elemente dürfen nicht unterschätzt werden:

  • 2. Einkommen: Nebenberuf, Renten, Mietertrag, …
  • Zuschüsse: Familienzulagen, Ausbildungszuschüsse, …
  • Boni aus der Haupttätigkeit: Prämien, Gratifikationen, …
  • Eventuell Lohn der Kinder: Falls die Kinder bspw. im selben Haus wohnen und ein Einkommen haben (Lehre, …)
  • Eventuelle Hilfsgelder: Bspw. für die Krankenversicherung

3. Ein Maximum an Belegen einreichen

Bei einer Kreditanfrage sollte jedes Element, das einen Einfluss auf die Kreditvergabe haben kann, mit einer Kopie des entsprechenden Dokumentes belegt werden. Belege verbessern nicht nur die Geschwindigkeit, mit der das Dossier bearbeitet werden kann, sondern manchmal auch das Scoring bei den Banken.

4. Viele Anfragen innert kurzer Zeit vermeiden

In der Schweiz wird jede Privatkreditanfrage bei einer Zentrale abgespeichert (die ZEK). Zu viele Anfragen innert einer kurzen Frist können die Zahlungshistorie eines Kunden aus Sicht der Banken negativ beeinflussen und Kunden können dadurch abgelehnt oder sogar blockiert werden.

Dieser Tipp ist ausserdem sehr wichtig im Fall einer Ablehnung. Eine abgelehnte Anfrage wird ebenfalls bei der Zentrale registriert. Eine neue Anfrage bei einem anderen Unternehmen sollte nicht sofort gemacht werden, sondern man sollte zwischen Anfragen einige Monate warten (mindestens 3 bis 6 Monate), bevor man es erneut versucht.

5. Rechnungen regelmässig bezahlen

Ein Kunde, der bereits einen oder mehrere Kredite in der Vergangenheit aufgenommen hat und der seine Rechnungen immer rechtzeitig bezahlt hat, wird von Banken gerne gesehen. Eine positive Zahlungsmoral kann also dabei helfen, die Chancen auf eine positive Antwort auf die Kreditanfrage sowie die vorgeschlagenen Konditionen zu verbessern.

6. Die Hilfe eines Spezialisten anfordern

Obwohl es natürlich möglich ist, seine Kreditanfrage direkt bei der Bank zu machen, ist es empfehlenswert, zuerst einen spezialisierten Vermittler wie beispielsweise geldleihen.ch einzuschalten, der Kunden eine komplette Analyse und Betreuung des Dossiers anbietet und somit einen Kredit zum besten Zinssatz ermöglicht.

Ein Spezialist kann auch die komplette Finanzsituation eines Kunden analysieren und das Dossier auf Vollständigkeit prüfen, bevor es der Bank übergeben wird. Doch der grösste Vorteil eines Kreditberaters ist, dass er gute Beziehungen zu verschiedenen Banken hat und somit manchmal bei seinen Partnern bessere Kreditkonditionen für den Kunden aushandeln kann.