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Wie funktioniert eine Kreditkarte? Erklärung in 10 Punkten

Blog | Kreditkarte

Obwohl die Kreditkarte heute fast überall als Zahlungsmittel akzeptiert wird, wissen viele Konsumenten nicht, wie ihre Kreditkarte eigentlich funktioniert. Wir erklären die Funktionsweise Ihrer Kreditkarte in 10 einfachen Punkten.

1 – Warum spricht man von einer Kreditkarte?

Die Antwort ist simpel: Mit der Karte lassen sich Käufe “auf Kredit” abschliessen, also ohne dass man die nötigen Mittel sofort zur Verfügung hat. Die Rückzahlung geschieht später über die Begleichung einer monatlichen Rechnung.

2 – Visa, Mastercard, andere Lösungen

In der Schweiz dominieren zwei Unternehmen den Markt: Visa und Mastercard. Diese beiden sehr ähnlichen Lösungen werden fast überall in der Schweiz und der Welt als Zahlungsmittel akzeptiert. Die meisten Kreditkartenanbieter haben entweder die eine oder die andere Karte im Angebot, manchmal auch beide.

3 – Die Kreditlimite

Die Kreditlimite (auch Kreditlinie) entspricht der Obergrenze des gewährten Kredits. Wenn diese Limite erreicht wird, ist es nicht mehr möglich, eine Zahlung mit der Karte vorzunehmen. Diese Kreditgrenze hängt vom Kartentyp und der Situation des Karteninhabers ab: Eine bessere Finanzlage ermöglicht eine höhere Kreditlimite.

4 – Jährliche Fixkosten

Eine Kreditkarte ist eigentlich nicht kostenlos, wobei die jährlichen Betriebskosten manchmal in einem “Paket” eingeschlossen (Bankkonto, Mitgliederkarte, …) sind. Die jährlichen Kosten können je nach Kreditgeber und Karte stark variieren: Von ungefährt 50 CHF / Jahr bis zu 200 CHF / Jahr. Integrierte Dienstleistungen können die Kosten ebenfalls erhöhen: Reiseversicherung, etc.

5 – Weitere Kosten

Von den jährlichen Fixkosten abgesehen gibt es im Zusammenhang mit einer Visa / Mastercard noch weitere Kosten. Ein wichtiger Kostenpunkt sind die Gebühren für das Abheben von Geld aus einem Bankomaten. Zum abgehobenen Betrag kommt eine Gebühr von 3.5% – 5% des Betrages hinzu (mindestens 5 CHF oder 10 CHF), je nach Kartentyp und Kreditgeber. Die Rechnung für das Abheben ist somit immer höher als die abgehobene Summe: Wer 50 CHF mit seiner Kreditkarte bezieht, erhält bspw. eine Rechnung von 60 CHF. Ausserdem gibt es bei jeder Kreditkarte auch noch weitere Kosten (siehe nächsten Punkt).

6 – Bezahlung in Monatsraten

Jeden Monat erhält der Karteninhaber eine Rechnung, deren Höhe der verbrauchten Summe entspricht. Kreditkartenrechnungen können auch in mehreren Monatsraten bezahlt werden. Dabei verteilen Sie die Zahlung einer einzigen Rechnung auf mehrere Monate. Normalerweise kann der Kreditnehmer die Höhe seiner Monatsrate selber wählen, vorausgesetzt:

  • Er bezahlt mindestens 50 CHF oder 100 CHF (oder eine andere, im Vetrag definierte Summe.
  • Er bezahlt mindestens 5% der offenen Summe.

Für eine Rechnung von bspw. 150 CHF muss der Kartennutzer 50 CHF oder 100 CHF bezahlen. Für eine Rechnung von 3’000 CHF muss er mindestens 150 CHF bezahlen (entspricht 5%).

7 – Die Zinsen

Diese werden auf jede nicht zurückgezahlte Summe erhoben. Wenn der Kreditnehmer anders gesagt jeden Monat seine Rechnung komplett begleicht, muss er normalerweise keine Zinsen bezahlen. Sollte er aber eine Rechnung in mehreren Monatsraten bezahlen wollen, kommen zu den Monatsraten relativ hohe Zinskosten dazu: Der Zinssatz kann dabei bis zu 15% betragen! Sollten Sie Ihre Kreditkartenrechnung innert zahlreicher Monate bezahlen, kann es interessant sein, sich für eine Kreditablösung zu entscheiden. Dieses Produkt weist einen besseren Zinssatz auf (maximal 10%).

8 – Zusätzliche Karten

Es ist möglich, eine zweite Karte mit dem gleichen Konto und den gleichen Modalitäten (bspw. für seine/n Ehepartner/in) zu erhalten. Man spricht dabei von einer zusätzlichen Karte. Die beiden Karten teilen dasselbe Konto, dieselbe Limite und eine gemeinsame Monatsrechnung. Dadurch entstehen manchmal Mehrkosten.

9 – Prepaid-Karten

Gewisse Personen können keine “normale” Kreditkarte erhalten. Dies liegt bspw. an ihrem Alter (unter 18 Jahren), ihrem Budget oder ihrer Zahlungsvergangenheit. Für diese Personen kann eine Prepaid-Karte eine Option sein. Eine solche Karte funktioniert wie die herkömmliche Alternative, doch sie muss vor der Benutzung “aufgeladen” werden. Das Kreditkartenlimit besteht dabei einfach aus der Summe, die im Voraus überwiesen wurde.

10 – Wie erhält man eine höhere Limite?

Personen, die die Limite ihrer Karte erhöhen möchten, müssen dafür entweder eine Verbesserung ihrer Finanzsituation vorweisen (bspw. höheres Einkommen) oder ihre Bonität durch regelmässige Zahlungen über einen längeren Zeitraum beweisen. Die einfachere Option ist, eine andere Kreditkarte bei einem Kartengeber zu verlangen, der eine höhere Limite anbietet. Multicrédit offeriert Ihnen eine günstige Kreditkarte vom Typ Mastercard, deren Limite bis 20’000 CHF gehen kann. Bei Fragen zur Funktionsweise dieser Karte bietet Multicrédit gerne eine kostenlose und unverbindliche Beratung mit anschliessendem Angebot an.

Artikel verfasst vom Team der Firma Multicrédit.