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Lohnausweis und Kreditanfrage: Sollte man ihn hinterlegen?

Blog | Gutschrift

Als generelle Regel gilt, dass es bei einer Privatkreditanfrage genügt, seine drei letzten Lohnblätter als Beleg für das eigene Einkommen anzugeben. Doch in gewissen Fällen kann es ebenfalls vorteilhaft sein, einen Lohnausweis als Beleg anzugeben. Was hat es mit diesem Dokument auf sich und welche konkreten Vorteile bringt eine Hinterlegung des Lohnausweises? Wir haben die Erklärungen für Sie.

Welche Belege werden häufig gefordert?

Für Festangestellte reicht es in der Regel, wenn die drei letzten Lohnblätter als Beleg für das Einkommen angegeben werden (manchmal reicht auch schon ein einziges Blatt). Temporärangestellte müssen hingegen normalerweise die letzten sechs Lohnblätter hinterlegen.

Einfluss des Einkommens auf den Kredit

Das Einkommen des Antragstellers (oder das kombinierte Einkommen eines Ehepaars) wird vor allem dazu benutzt, sein Budget festzulegen. Ein Kreditinstitut nimmt das Einkommen des/r Antragsteller/s und subtrahiert davon alle gängigen Ausgaben. Die Differenz wird dann “Budgetüberschuss” genannt und dient dazu:

      • Zu entscheiden, ob der Kredit gewährt wird oder nicht
      • Die Höhe des Kredites festzulegen, falls dieser gewährt wird
      • Den Zinssatz festzulegen

Andere Punkte können bei der Kreditvergabe aber ebenfalls eine Rolle spielen: Die finanzielle Situation des Kunden, seine Zahlungsvergangenheit, etc. Das Einkommen ist aber das wichtigste Element, um das Budget zu berechnen und beeinflusst deshalb die Kreditvergabe am stärksten.

Lohnausweis und Vorteile

Einen Lohnausweis zusätzlich zu seinen Lohnblättern zu liefern ermöglicht es, eventuelle Boni oder Prämien ebenfalls zu belegen, die ansonsten nicht auf den Lohnblättern verzeichnet sind. Dadurch verbessert sich das Budget von Personen, die:

      • Eine jährliche Prämie erhalten (Leistungsprämie, 13. Monatslohn, etc.)
      • Monatliche Prämien erhalten, welche nicht auf den 3 letzten Lohnblättern verzeichnet sind.
      • Von anderen Boni profitieren.

Sollte man Zweifelsfall das Dokument schicken?

Das Ziel ist es, seine finanzielle Situation immer so gut wie möglich darzustellen. Wenn der Lohnausweis ein höheres Monatseinkommen belegt als die Lohnblätter, ist es eine gute Idee, ihn den anderen Dokumenten hinzuzufügen.

Ein Antragsteller, der sich an einen Makler oder eine Kreditagentur wie beispielsweise Geldleihen
wendet, kann von der Erfahrung eines Beraters profitieren, der für ihn seine Situation optimieren kann. Banken begnügen sich häufig damit, die gelieferten Dokumente zu studieren, während ein Makler das Dossier auf Vollständigkeit prüfen und das Budget verbessern kann, indem er weitere Dokumente wie bspw. einen Lohnausweis anfordert. So kann der Kunde bessere Angebote für seine Kreditanfrage erhalten.