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Klassisches Factoring oder Reverse-Factoring: Welche Unterschiede?

Blog | Verschiedenes

Factoring ist eine relativ neue Finanzlösung, welche aus einer Finanzierung und Absicherung der Transaktionen zwischen einem Unternehmen und seinen Vertragspartnern besteht. Dieses Produkt gibt es grundsätzlich in zwei Ausführungen: Das klassische und das Reverse-Factoring, beide decken unterschiedliche Risiken ab. Welche Unterschiede gibt es zwischen den beiden Produkten und wer kann davon profitieren? Wir haben die Erklärungen.

Finanzierung durch Factoring

Zur Erinnerung: Factoring ist ein Produkt, dass bei Interaktionen im B2B-Geschäft zwischen Debitoren und Kreditoren eingesetzt wird und das eine dritte Partei ins Spiel bringt. Die Rolle der letzteren ist es, dem Kreditor die Summe der an den Debitor ausgestellten Rechnungen vorzufinanzieren. Die Überweisung erfolgt ohne Verzögerung und der Debitor bezahlt nicht den Kreditor, sondern den Factor, welcher die Rechnungssumme dem Kreditor bereits bezahlt hat. Die berechnete Summe wird normalerweise nicht sofort zu 100% beglichen (normalerweise zu 90%), der Rest (10%) wird ausgezahlt, sobald der Debitor seinen Saldo komplett bezahlt hat.

Klassisches Factoring

Beim klassischen Factoring wird diejenige Firma, die den Factor beauftragt, als Kreditor angesehen. Die Debitoren sind also die Kunden dieses Unternehmens. Der Factor dient als Vermittler zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden. Das klassische Factoring dient also dazu, die sofortige Auszahlung von Liquidität sicherzustellen. Von der Finanzierung der Rechnungen abgesehen, bietet der Factor ebenfalls andere Dienste an, welche die Zahlungssicherheit auf Kundenseite erhöhen sollen:

  • Verwaltung des Inkasso-Dienstes
  • Analyse von Kundenrisiko
  • Versicherter Schadensersatz bei Debitorenverlust

Für KMU, welche mehr wissen oder individualisierte Angebote erhalten möchten, bietet Prestaflex Beratungen und Analysen für alle Factoring-Produkte an.

Reverse-Factoring

Bei Reverse-Factoring wird das Unternehmen, welches den Factor beauftragt, als Debitor angesehen. Die Kreditoren sind also die Lieferanten dieses Unternehmens. Der Factor dient als Vermittler zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten. Das Reverse-Factoring soll also die Zahlung der Lieferanten absichern, was in einem KMU häufig vernachlässigt wird. Die Ziele sind unter anderem:

  • Seinen Lieferanten eine sofortige Zahlung für die gelieferten Produkte und Dienstleistungen versichern.
  • Selbst von einem längeren Zeitraum zu profitieren: Es ist möglich, den Factor innerhalb von 90 bis 120 Tagen zu bezahlen.
  • Den Business-Flow und die Beziehungen zu seinen Lieferanten zu verbessern, was auch beispielsweise eine bessere Verhandlung von Einkaufspreisen ermöglicht.

Für mehr Informationen bietet das Unternehmen Prestaflex ebenfalls innovative Reverse-Factoring-Produkte an, insbesondere für KMU und für Selbstständige. Es ist hingegen wichtig, zu wissen, dass das klassische Factoring nur die Finanzierung von Rechnungen für ein aus Unternehmen bestehendes Klientel (B2B) ermöglicht.

Angebote nach Mass

Factoring ist ein massgeschneidertes Produkt: Jeder Interessent bekommt einmalige Modalitäten in Abhängigkeit von seinem Businessprofil und seinem Tätigkeitsbereich angeboten. Die Kosten variieren normalerweise zwischen 2% und 4% der berechneten Summen. Wie bei jeder finanziellen Dienstleistung ist es wichtig, sich beraten zu lassen, bevor man sich verpflichtet, beispielsweise indem man den Dienst eines Spezialisten beansprucht, welcher die Angebote vergleichen und fachmännische Ratschläge geben kann.